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Weltglaukomtag: Regelmäßige Vorsorge verhindert Blindheit!

80.000 Betroffene in Österreich, ÖBSV fordert mehr "Glaukombewusstsein"

Eine Frau blickt nach rechts. © auge.jpg Anlässlich des Weltglaukomtages am morgigen Freitag, 12. März, erinnert der Österreichische Blinden- und Sehbehindertenverband (ÖBSV) mit Nachdruck auf die Wichtigkeit von regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen bei den Augenärzten.
ÖBSV-Präsident Mag. Gerhard Höllerer ruft zu einem verstärkten "Glaukombewusstsein" in Österreich auf: "Die jährliche, völlig schmerzfreie Untersuchung beim Augenarzt, vor allem ab dem 40. Lebensjahr, sollte eigentlich für alle zur Routine gehören!"

80.000 Betroffene - Symptome frühzeitig erkennen


Ca. 80.000 Menschen leiden in Österreich an einer Glaukomerkrankung, die Hälfte davon hat bereits eine irreversible, d.h. nicht mehr rückgängig zu machende Sehbehinderung. Das heimtückische daran: Der oder die Betroffene merkt von seiner Erkrankung meist gar nichts. "50 Prozent der Betroffenen wissen, gar nicht, dass sie an einer Glaukomerkrankung leiden", erklärt Höllerer und weist auf die wichtigsten Früherkennungssymptome hin: Zur Risikogruppe gehört man mit…
• einem Lebensalter von mehr als 40 Jahren
• einer Glaukom-Erkrankungen in der Familie
• Kurz-, aber auch (in seltenen Fällen) Weitsichtigkeit
• niedrigem Blutdruck bzw. Durchblutungsstörungen
• dem Schlaf-Apnoe-Syndrom (Atemaussetzer beim Schnarchen)

Wichtig: Vorsorgeuntersuchungen


Höllerer: "Immerhin 13 Prozent der blinden Menschen in der EU haben ihr Augenlicht durch die Glaukom-Erkrankung verloren. Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt kann diese heimtückische Krankheit zumindest gestoppt und damit eine Erblindung verhindert werden!"

Quelle: Österreichischer Blinden- und Sehbehindertenverband, www.blindenverband.at (ÖBSV)
Bildquelle: Bildquelle: Auge©Linda Dahrmann/PIXELIO

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