Ray
Charles
„Thanks For Bringing Love Around Again�
Ohne Zweifel ist der heute über siebzigjährige
Ray Charles die einflussreichste Persönlichkeit der
bluesorientierten Popmusik. Am 23. September 1930 wurde er als
Ray Charles Robinson in
Albany, Georgia, geboren und ist mit sechs Jahren völlig erblindet.
Im Rahmen einer legendären Plattenaufnahme im November 1954 verband er erstmals die zuvor als unvereinbar geltenden Stilmittel des
Blues und des
Gospelsongs. Damals gefiel das nicht allen seinen Zeitgenossen, aber doch gerade mit diesem neuen Stil durchbrach er sämtliche Barrieren und wurde mit Schallplattenpreisen geradezu überhäuft: Das renommierte Musikmagazin
„Down Beat� erklärte ihn zum besten
Jazzsänger, die amerikanische
Music Operators Association kürte ihn zum populärsten Interpreten im damals noch existierenden
Juke-Box-Geschäft. Als Instrumentalist, Sänger, Orchesterleiter und Arrangeur gab er dem sogenannten
„Cool Jazz� Ursprünglichkeit und Ausdruck zurück.
In den Sechzigern erweiterte
Ray Charles sein Repertoire um konventionelle Popsongs und auch
Country & Western - Melodien. Einzelne Hits wie
„I Can`t Stop Loving You� verkauften sich millionenmal.In den Siebziger Jahren wagte er sich mit seiner Musik und auch seiner politischen Einstellung in die Nähe von Sozialkritik: In einem Song plädierte er gar für die Abwahl vom damaligen US-Präsident
Richard Nixon, nachdem dieser zuvor den Gleichheitsgrundsatz in Frage gestellt hatte.Sogar in den Neunziger Jahren absolvierte
Ray Charles immer noch rund 250 Konzerte pro Jahr und erhielt hierfür zahlreiche Ehrungen unterschiedlichster Organisationen für sein Lebenswerk.
Als er 1998 in Stockholm einen weiteren renommierten Musikpreis vom schwedischen König Carl Gustav XVI entgegen nahm, gratulierte sogar US-Präsident
Clinton zu seiner
„outstanding musical career�. Sein neuestes Album
„Thanks For Bringing Love Around Again� steht seinen früheren Werken in nichts nach: Pop,
Gospel, R&B und Jazz in einer Mischung, die nur er allein hinbekommen kann!
Einfach großartig
einfach
Ray Charles.
Dr. Rainer Kavalir
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